Es war ein Schreckmoment, der vor allem daheim vor den Bildschirmen viele zittern ließ. Biathlet Fredrik Mühlbacher musste die Herren-Staffel in Oberhof als Schlussläufer aufgrund von Atemproblemen aufgeben. Mit der „Krone“ sprach der 27-Jährige über das Rennen und die Stunden danach.
„Ich bin ganz normal ins Rennen gegangen. Vor den letzten beiden Liegendschuss habe ich plötzlich Herzrasen bekommen – da hat alles zugemacht.“ Als er den Schießstand verließ, war ihm klar, dass das Rennen gelaufen war. „Ich bin bei (Cheftrainer) Ludwig Gredler vorbeigelaufen und habe ihm gedeutet, dass es nicht mehr geht. Der Puls ging nicht mehr runter.“
Mühlbacher: „Vor fünf Jahren hatte ich das schon einmal“
Als Mühlbacher mit der „Krone“ darüber spricht, wirkt er seelenruhig. „Mir geht’s ja auch gut. Ich wurde in St. Johann untersucht, alles ist im grünen Bereich.“ Zumal der für den HSV Saalfelden startende Loipenjäger die Situation bereits kannte.
„Vor fünf Jahren hatte ich das schon einmal. Daher habe ich mir keine Sorgen gemacht.“ Sollte das Problem wiederholt auftreten, „müsste man es veröden. Ich mache mir deshalb aber keinen Kopf.“ Seine Familie und Freunde daheim taten das umso mehr.
„Für die Trainer und die Leute daheim war es sicher schlimmer als für mich. Ich musste oft die gleiche Nachricht schreiben“, kann er darüber grinsen. Sein Fokus gilt nun der EM (ab 28. Jännerin Sjusjoen). Dort hat er aus dem Vorjahr zwei Medaillen zu verteidigen.
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