Zwei Spiele hat Dominik Prokop mit Adduktorenproblemen verpasst – ohne den Ideengeber ist Hartberg nur ein Tor gelungen! Zum Herbstausklang soll der 27-Jährige aber sein Comeback feiern.
Beim 0:4 in Salzburg musste Dominik Prokop, der beim 1:1 im ersten Derby gegen den GAK Italianos Eigentor erzwungen hatte, noch passen, nach Intensiv-Therapie mit den Physiotherapeuten ist er aber für das zweite GAK-Spiel zuversichtlich: „Es ist erst meine zweite Muskelverletzung gewesen – ich bin guter Dinge!“
Dass es im zuletzt knüppelharten Programm (1:1 beim LASK, 1:2 gegen Sturm, 0:1 gegen Austria, 1:1 und 0:4 gegen Salzburg) nur zu zwei Punkten gereicht hat, schmerzt: „Wir hatten uns mehr vorgenommen und es war auch mehr drinnen, aber es ist nicht mehr zu ändern – deshalb werden wir jetzt alles versuchen, mit einem Sieg gegen den GAK und einem positiven Gefühl in die Winterpause zu gehen.“
Mit den Roten hat er einige Berührungspunkte: „Dominik Frieser war letzte Saison noch bei uns, mit Petar Filipovic hab ich bei der Austria gespielt und mit Marco Gantschnig im Jugendnationalteam.“ Seine Erinnerungen an Dennis Dressel waren aber für beide wenig vielversprechend: Zweimal hat er mit Wiesbaden gegen Dressels 1860 München gespielt, einmal mit Hartberg gegen den GAK – jedes Mal gab’s ein Remis.
GAK? „Die hatten auch keine leichte Zeit, aber durch den Trainerwechsel ist Schwung reingekommen. Beim letzten Spiel haben sie sich nach der 3:0-Führung mit den roten Karten und dem Eigentor das Leben selbst schwer gemacht. Mit Maderner, Vucic und Zaizen (Anm: der beim 1:1 im ersten Duell getroffen hat) haben sie gefährliche Spieler, aber es liegt an uns, die gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. Auch wenn das vor ihren Fans keine einfache Aufgabe für uns wird, wollen wir den Sieg holen. Denn im Frühjahr wird’s noch sehr spannend im Kampf ums obere Play-off. Die Liga ist enger zusammengerückt. Aber wenn wir unsere Aufgaben erledigen, sehe ich für uns gute Chancen, dass wir wieder mitmischen können. Denn am Papier haben wir keine schlechte Auslosung. Bis auf Rapid hatten wir bereits alle Großen als Gegner.“
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