06.05.2013 23:06 |

Schadensbegrenzung

Mercedes ruft nach Crash-Versagen den Citan zurück

Daimler ruft nach den schwachen Crashtest-Ergebnissen in Europa rund 3.500 Mercedes-Benz-Transporter Citan in die Werkstätten. Bei den Lieferwagen sollen die Fenster-Airbags, die auf beiden Seiten von der A- bis zur C-Säule reichen, ausgetauscht werden, sagte ein Daimler-Sprecher.

Der als Lieferwagen und Familien-Van erhältliche Hochdachkombi hatte beim Euro-NCAP-Crashtest nur drei von fünf möglichen Sternen bekommen, unter anderem, weil sich ein Fenster-Airbag nicht richtig entfaltet hatte.

Zunächst hatte Mercedes-Benz das Auto dennoch als "sicher" bezeichnet. Der in Personalunion auch als Mercedes-Chef tätige Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche hatte indes bereits wenige Tage später Konsequenzen angekündigt. Das schlechte Abschneiden des Kastenwagens sei "selbstverständlich völlig unbefriedigend", hatte Zetsche in einem Interview gesagt. Mercedes werde sich damit "natürlich beschäftigen".

Für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans war bis Ende März im Vorstand Wolfgang Bernhard zuständig, der Anfang April mit Daimler-Truck-Chef Andreas Renschler den Posten tauschte.

Der freiwillige Rückruf sei der erste konkrete Schritt, so ein Unternehmens-Sprecher. Ob Mercedes den Citan nach Abschluss der Nachbesserung an den Airbags noch einmal testen lässt, ließ er offen.

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