Eine Rumänin (39) nutzte das Vertrauen eines betagten Ehepaares schamlos aus. Vor allem Goldschmuck und Golddukaten der ihr anvertrauten Pflegebedürftigen zogen die Frau magisch an – Prozess!
In aller Hilflosigkeit war ein Ehepaar aus Sollenau im Bezirk Wiener Neustadt pflegebedürftig. In einer 39-jährigen – zunächst sehr liebevoll betreuenden – Pflegerin aus Osteuropa wähnte sich die seit Jahrzehnten verheirateten und gemeinsam alt gewordene Frau mit ihrem Mann geborgen.
Schmuckkassette mit Golddukaten
Umso schwerer war die Enttäuschung als ein gemeiner Coup aufflog. Denn die angeblich so fürsorgliche Helferin begann, die Habseligkeiten der ihr Anvertrauten zu plündern. Unter anderem fielen der Rumänin eine im Schreibtisch verstecktes goldenes Armband sowie eine versperrte Schmuckkassette mit Golddukaten in die Hände.
Meine Mandantin bereut zutiefst, dass sie das Vertrauen der ihr anvertrauten Menschen missbraucht hat.
Verteidiger Constantin Adrian Nitu
Wertvolle Beute
Wegen des Wertes von fast 50.000 Euro wurde die skrupellose Diebin wegen schwerem gewerbsmäßigem Betrugs zu zwei Jahren und sechs Monaten unbedingt verurteilt. Verteidiger Constantin-Adrian Nitu meldete beim Oberlandesgericht Wien Berufung an. Eine Entscheidung steht noch aus.
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