Wald ist umstellt

Drexler: Auto kürzlich abgestellt, Waffe gefunden

Oberösterreich
02.11.2024 11:22
Porträt von Markus Schütz
Porträt von Philipp Stadler
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Markus Schütz , Philipp Stadler und Krone Oberösterreich

Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Roland Drexler: Sein Fluchtauto, das Freitagvormittag gefunden wurde, dürfte erst in der Nacht zuvor dort abgestellt worden sein. Im Fahrzeug fand die Polizei zudem eine Langwaffe. Das heißt, der mutmaßliche Doppelmörder ist voraussichtlich noch mit zwei seiner ursprünglich drei Waffen unterwegs.

Freitagvormittag ging ein Notruf bei der Polizei ein: Ein Zeuge meldete, dass er den Caddy von Roland Drexler in einem Waldstück zwischen Altenfelden und Arnreit im Mühlviertel gefunden hatte. Samstagvormittag drangen dann Ermittlungsergebnisse nach außen.

Offene Fragen
Das Auto dürfte erst in der Nacht auf Freitag am Fundort abgestellt worden sein. Das hatten weitere Zeugenaussagen ergeben, die von der Polizei kombiniert wurden. Mit Sicherheit ist aber bisher nicht geklärt, wann genau der Caddy zum letzten Mal in Betrieb genommen worden war.

Zudem fand die Polizei im abgestellten Fahrzeug – es war nicht getarnt oder unter Laub versteckt – eine Langwaffe. Ursprünglich war Roland Drexler, der am Montag zwei Menschen erschossen haben soll, mit zwei Langwaffen und einer Faustfeuerwaffe geflüchtet. Es ist also davon auszugehen, dass der gesuchte mutmaßliche Doppelmörder noch mit einem Gewehr und einer Pistole unterwegs ist.

(Bild: APA/FOTOKERSCHI/FRANZ PLECHINGER)
(Bild: APA/FOTOKERSCHI/FRANZ PLECHINGER)
(Bild: APA/FOTOKERSCHI/FRANZ PLECHINGER)
(Bild: APA/FOTOKERSCHI/FRANZ PLECHINGER)
(Bild: APA/FOTOKERSCHI/FRANZ PLECHINGER)

Auto durchsucht
Am Samstagvormittag durchsuchte die Polizei Drexlers Auto, das immer noch am Fundort steht, gründlich, musste dabei aber äußerst vorsichtig vorgehen, besteht doch weiter die Gefahr, dass sich der Flüchtige ganz in der Nähe aufhält.

Waldstück weiterhin umstellt
Das Waldstück beim Fundort ist nach wie vor von Einsatzkräften umstellt, die Fahndung läuft auf Hochtouren. Rund 250 Einsatzkräfte sowie zahlreiche technische Hilfsmittel sind beteiligt.

Schon in der Nacht auf Samstag durchsuchte die Polizei mit 250 Einsatzkräften das Gebiet rund um die Fundstelle des Fluchtautos, nahe dem Tatort des ersten Mordes in Fraunschlag (Gemeinde Altenfelden). Von Drexler fehlt weiterhin jede Spur, auch Drohnen und Wärmebildkameras konnten den mutmaßlichen Täter in der Nacht nicht aufspüren.

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