In der Nacht auf Freitag stürzte ein Geländewagen in St. Gilgen in den Mondsee. Die drei jungen Insassen hatten Riesenglück: Sie konnten sich aus dem Auto retten, weil das Fahrzeug rund 20 Meter vom Ufer entfernt auf dem sogenannten Kreuzstein aufsaß. Die Bergung gestaltete sich schwierig.
Das Auto saß rund 20 Meter vom Ufer entfernt auf einem Stein auf – Einsatzleiter Alexander Hausjell von der Feuerwehr St. Gilgen spricht von „sehr, sehr viel Glück“, das drei Teenager-Insassen eines Geländewagens in der Nacht auf Samstag hatten.
St. Gilgen grenzt auch an Mondsee
Der neue Land Rover war kurz vor Mitternacht von der Fahrbahn abgekommen – möglicher Grund war wohl zu hohe Geschwindigkeit in einer Rechtskurve – und im Gemeindegebiet von St. Gilgen (Salzburg) in den Mondsee gestürzt. St. Gilgen liegt zwar großteils am Wolfgangsee. Weil die Gemeindegrenze sprunghaft verläuft, grenzt sie im Norden jedoch auch an den Mondsee in Oberösterreich.
„Kreuzstein“ rettete Teenager
Der teure britische Wagen – Listenpreis ab 80.000 Euro, in diesem Fall aber wohl deutlich jenseits der 100.000 Euro – saß rund 20 Meter vom Ufer entfernt auf dem mit Kreuzen verzierten Kreuzstein auf, deshalb konnten sich die Insassen aus dem Pkw retten.
Teurer Geländewagen von Mutter geborgt
Der erst 18-jährige Lenker aus dem Bezirk Vöcklabruck dürfte sich den Wagen von seiner Mutter ausgeborgt haben. Er und seine Beifahrerin (19) aus dem nördlichen Flachgau blieben unverletzt, ein 17-jähriger Flachgauer auf der Rückbank klagte über Rückenschmerzen. Alle drei wurden zur Abklärung ins Krankenhaus Vöcklabruck gebracht, ein Alkotest beim Lenker verlief negativ.
Feuerwehr fünf Stunden im Einsatz
Das Abschleppunternehmen konnte den Land Rover Defender nicht heben – zu schwer! Also forderten Einsatzleiter Hausjell und sein Team einen Autokran von der Feuerwehr Vöcklabruck an. „So haben wir das Auto dann herausgebracht. Nach guten fünf Stunden haben wir den Einsatz beenden können“, berichtet der Feuerwehrkommandant.
Die ständige Gefahr, dass aus dem Geländewagen Öl in den Mondsee austritt, machte die Bergung doppelt kompliziert. Die Feuerwehr konnte aber verhindern, dass der See verunreinigt wird.
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