Kurz nach 5 Uhr war der Schwerverletzte, wie berichtet, beim U-Bahn-Aufgang Millergasse aufgefunden worden. Die Stationsüberwachung verständigte sofort den Notruf. Der 51-jährige Obdachlose war aufgrund seiner schweren Verletzung nicht ansprechbar und wurde ins Spital gebracht.
Bei der Untersuchung stellten die Ärzte fest, dass der Hodensack des Verletzten nicht aufgeschnitten worden war, sondern dass es sich um eine Rissquetschwunde mit Eröffnung des Hodensacks handelte. Außerdem wies der Obdachlose drei Rippenfrakturen auf.
Der Mann dürfte in der U-Bahn-Station gestürzt sein und dabei die schweren Verletzungen erlitten haben, so die Exekutive. Der 51-Jährige wurde noch nicht einvernommen, sagte Sprecher Roman Hahslinger am Samstag.
33-Jähriger mit abgetrennten Genitalien aufgefunden
Ende Februar war in Wien ein verwirrter 33-Jähriger mit schweren Verletzungen an den Genitalien in ein Krankenhaus eingeliefert worden (Bericht siehe Infobox). Penis und Hoden waren zuvor mit einem durchgezogenen Schnitt abgetrennt worden.
Die Verstümmelungen hatte er sich offenbar selbst zugefügt, er gab gegenüber der Polizei an, dass er auf einen scharfen Gegenstand gestürzt war. Die Ermittler schenkten den Aussagen des 33-jährigen Polen durchaus Glauben: Er soll täglich mehrere Flaschen an hochprozentigen alkoholischen Getränken konsumieren und dazu Medikamente nehmen.
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