Viel wurde gestritten um die Errichtung der neuen Panoramagondel auf den Loser. Nun nimmt die neue Attraktion für das Ausseerland Fahrt auf – die „Krone“ war vor Ort.
Die Panoramabahn auf den Loser, Hausberg der Ausseer, nimmt rund um den Nationalfeiertag erstmals Fahrt auf. Die Bauarbeiten sind im Finale, die 76 Kabinen im „Porsche-Design“ startklar, wie der „Krone“-Lokalaugenschein zeigt. Zank und Hader rund um das 30-Millionen-Euro-Projekt haben sich gelegt, „es ist ruhig geworden“, bestätigt Rudolf Huber, Geschäftsführer der Loser Bergbahnen.
Androsch spricht von „Jahrhundertprojekt“
„Es ist ein Jahrhundertprojekt für den Ort und für die Region, und das alles mit modernster Technologie“, ergänzt Haupteigentümer Hannes Androsch, dem die Sicherung und Schaffung von ganzjährigen Arbeitsplätzen ein großes Anliegen ist.
„Das Besucher-Management ist durch die begrenzten Kapazitäten gegeben. Und die Tatsache, dass man für die Benutzung zahlen muss, bringt sowohl eine Limitierung als auch eine entsprechende Wertschöpfung zum Unterschied von dem nicht begrenzten Tages- und Übertourismus“, sagt Hannes Androsch.
„Man fährt in zwölf Minuten von der Tal- zur Bergstation, und das mit einem 360-Grad-Panoramablick. Die Aussicht ist gewaltig, man sieht fast das komplette Ufer des Altausseer Sees“, sieht Huber in der Bahn ein wichtiges Tourismusprojekt, das auch 40.000 Autofahrten auf der Loser-Panoramastraße reduziert. Die geschlossenen Kabinen sollen zudem auch für ein sicheres Mitfahren von Kindern sorgen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.