Die Beschwerden über Parkplatz-Abzocker in Oberösterreich erreichen jeden Tag die Redaktion der „OÖ-Krone“. Zuletzt von einem Vater, der 395 Euro zahlen soll, weil er seine Tochter auf Privatgrund aus dem Auto steigen ließ. Nun reicht's nicht nur den Betroffenen – die „Krone“ erfuhr, dass der systematischen Abzocke Grenzen gesetzt werden soll.
Systematische Abzocke orten inzwischen nicht nur abgestrafte Autofahrer bei manchen Parkplatzfallen in Oberösterreich. Die „Krone“ berichtete unter anderem über 110-Euro-Strafen vor einem Ausstattungs-Geschäft in Freistadt, wenn man sich hier nicht mit dem Kennzeichen registriert, von 300 Euro Gebühren fürs Benutzen eines Privatgrundes vor einem geschlossenen Würstelstand in Linz oder 170 Euro fürs Umdrehen in einer Sackgasse in Grünburg. Jetzt soll ein Vater 395 Euro blechen, weil er in Vöcklabruck seine Tochter aus dem Auto aussteigen ließ, dabei auf einem Privatparkplatz kurz anhielt.
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