Eine Solidaritätspartnerschaft soll Frieden und Miteinander in Europa stärken. Gemeinderat Edi Posch aus Pinkafeld setzt sich hier für die Menschen und deren Schicksal ein.
Als Zeichen der Hoffnung, des Friedens und der Solidarität in einem gemeinsamen Europa strebt die Stadtgemeinde Pinkafeld eine Städtepartnerschaft mit einer ukrainischen Gemeinde an. Ein dementsprechender Antrag der NEOS wurde bereits mit großer Mehrheit vom Gemeinderat beschlossen. „Neben dem menschlichen Leid gibt es massive Zerstörungen durch russische Angriffe. Die ukrainischen Städte und Gemeinden stehen nicht nur vor der Bewältigung der aktuellen humanitären Katastrophe, sondern auch vor gewaltigen Herausforderungen beim Wiederaufbau und der Bewältigung des Kriegstraumas“, begründet Gemeinderat Eduard Posch den Antrag.
„Zeichen des Miteinanders“
Von einer Symbolwirkung über Pinkafeld hinaus, spricht auch Vizebürgermeister Adrian Kubat (SPÖ). „Die angestrebte Partnerschaft ist ein Zeichen des Miteinanders und zeigt, dass das Burgenland einen Beitrag dazu leistet, wenn es darum geht, Hilfe und Beistand zu leisten.“
Spendenaktionen und „rollende Hilfe“
Große Solidarität mit der Ukraine beweist das Burgenland schon seit Beginn des Krieges im Jahr 2022. Als Zeichen der humanitären Hilfe wurden zahlreiche Spendenaktionen und Hilfslieferungen gestartet. Beispielgebend auch die „rollende Hilfe“ aus dem Burgenland, wo man unter der Schirmherrschaft des Landes und der Verkehrsbetriebe Burgenland über 600 Menschen, überwiegend Frauen und Kinder, via Bus aus dem Kriegsgebiet in Sicherheit brachte.
Laut Statistik Burgenland waren per 1. Jänner 2025 2105 Ukrainer im Burgenland gemeldet, rund zehn Prozent davon wurden in den Arbeitsmarkt eingegliedert. Um die Partnersuche in der Ukraine zu beschleunigen, wurde neben dem Koordinationsstab „Ukraine-Hilfe“ auch Botschafter Vasyl Khymynets ins Boot geholt.
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