Zu Hause will es für Austria Lustenau einfach nicht klappen, auch gegen die Fohlen von Sturm Graz reichte es nur für ein 0:0-Unentschieden. Dabei verschossen die Grün-Weißen dieses Mal in der Endphase der Partie sogar einen Elfmeter...
Der Heimfluch der Austria hält weiter an. Auch gegen Sturm Graz II warteten die Fans vergeblich auf einen vollen Erfolg. Das enttäuschende 0:0 war das vierte Remis im Bregenzer ImmoAgentur-Stadion, das für Lustenau wohl nicht mehr zur Lieblingsstätte wird. Als Synonym dafür stand ein vergebener Elfmeter von Leo Mikic zehn Minuten vor Schluss. Konstantin Schopp, Sohn von LASK-Trainer Markus Schopp, sprang der Ball im Strafraum an die Hand. Gäste-Keeper Matteo Bignetti wehrte den ins linke untere Eck geschossenen Ball zur Ecke ab.
„Schade, ausgerechnet in einer Phase, in der wir gut im Spiel waren“, haderte Trainer Martin Brenner nach Schlusspfiff, dass es zu Hause wieder nichts mit einem vollen Erfolg wurde. „Daheim haben wir einfach den Druck, das Spiel machen zu müssen. Die Erwartungshaltung ist riesengroß. Das scheint zu lähmen. Es fehlt nicht viel, aber das gewisse Etwas.“
Absolute Magerkost
Gegen das Nachwuchsteam von Champions-League-Teilnehmer Sturm Graz – einige Akteure spielten am Donnerstag noch in der Youth League – kamen die Hausherren jedenfalls erst nach der Pause auf Touren. In den ersten 45 Minuten bot die Austria den 1811 Zuschauern absolute Magerkost. Bis auf einen Rempler an Mikic im Strafraum, den Schiedsrichter Stjepan Bosnjak aber nicht als elfmeterwürdig einstufte, tat sich nichts. Es fehlte an Tempo und Leidenschaft, der Auftritt war mit Zeitlupen-Fußball vergleichbar.
Erst nach dem Seitenwechsel machte Lustenau mehr Druck – für den Sieg reichte es aber nicht. Am Ende hatten die Gäste noch die besseren Möglichkeiten.
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