„Wien kann Hochwasser“, resümierte Bürgermeister Michael Ludwig nach dem Wochenende. Dass das so ist, liegt auch an den mächtigen Staubecken im Westen. Dazu kommt einiges Fingerspitzengefühl bei jenen, die dort ausharren, wenn das Wasser kommt – sogar, wenn mitten in der Flut der Strom ausfällt.
Der bisherige Rekordpegel des Wienflusses seit Beginn der Aufzeichnungen – 390 Zentimeter – vom 11. Mai 1951 wurde dieses Wochenende auf den Zentimeter genau eingestellt. Das ist kein Zufall, sondern die Folge davon, dass die Pegelstände der Wien im wahrsten Sinne des Wortes Handarbeit sind: An den Hebeln sitzen jene Teams der Wiener-Gewässer-Magistratsabteilung 45, die die Kontrolle über die mächtigen Wehranlagen und Rückhaltebecken in Auhof im Westen Wiens haben.
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