Zum bereits 104. Mal gehen morgen, Samstag, die Salzburger Festspiele zu Ende. Das Festspiel-Direktorium zieht zufrieden Bilanz. Das Kulturwahrzeichen des Landes zog auch heuer wieder Besucher aus aller Welt in seinen Bann.
Nach 172 Aufführungen in 44 Tagen an 15 Spielstätten freut sich das Direktorium der Salzburger Festspiele um Kristina Hammer, Markus Hinterhäuser und Lukas Crepaz über eine Auslastung von 98,2 %.
Insgesamt 255.152 Besucher waren bei der 104. Ausgabe der Festspiele in diesem Jahr zu Gast. Mit 98.2 % verkaufter Eintrittskarten ist die Auslastung ähnlich hoch wie im Vorjahr (98,5%).
Schönberg-Konzertreihe ein Erfolg
34 Vorstellungen, fünf szenische und vier konzertante Produktionen standen in der Oper, 85 Aufführungen im Konzert auf dem Spielplan. Davon entfielen 14 Konzerte auf die Reihe Ouverture Spirituelle, die in diesem Jahr mit dem Thema „Et exspecto“ überschrieben war. Arnold Schönberg widmeten die Salzburger Festspiele anlässlich seines 150. Geburtstags eine Konzertreihe.
Jedermann neun Mal vor dem Dom
Im ersten Programm der neuen Schauspielchefin Marina Dawydowa standen neben drei szenischen Neuproduktionen, zwei Uraufführungen, einer multidisziplinären Performance sowie einem Ballett auch die von ihr konzipierten Lesungen.
Robert Carsens neuer Jedermann, das Spiel vom Sterben des reichen Mannes, ging mit Philipp Hochmair und Deleila Piasko unter großem Jubel über die Bühne. Von den 14 Vorstellungen fanden neun am Domplatz statt und fünf im Großen Festspielhaus.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.