Niemand merkte etwas
Passagiere waren 16 Stunden in beschädigter Boeing
Großes Glück hatten 195 Passagierinnen und Passagiere einer Boeing 787: Sie waren 16 Stunden mit einer beschädigten Tragfläche und einem kaputten Reifen in der Luft. Dennoch erfolgte die Landung im australischen Perth planmäßig.
Wie die „Bild“ berichtete, war die sechs Jahre alte Boeing am Samstag auf dem römischen Flughafen Leonardo da Vinci International gestartet. Von dort ging es nach Perth an der Nordwestküste Australiens – ohne einen Zwischenstopp.
Während der Jet auf der Startbahn beschleunigte, löste sich das Profil eines Reifens des Dreamliners. Die australische Fluggesellschaft Qantas bestätigte, dass Reifensplitter Teile der rechten Tragfläche und eines Klappe des Flugzeugs dorchbohrt hätten.
Die vollgepumpten Treibstofftanks blieben bei dem Vorfall heil – ein Glück für die 195 Passagierinnen und Passagiere. Zudem blieb der beschädigte Reifen aufgepumpt und keine Luft entwich.
Hier sehen Sie Bilder von dem Vorfall.
Ingenieure entdeckten Schaden
Weder das Flugpersonal noch die Passagierinnen und Passagiere bekamen dem Bericht nach etwas von dem Schaden an ihrem Flieger mit. Fast 16 Stunden lang war der Jet unterwegs, bevor er planmäßig in Perth landete – ohne jegliche Zwischenfälle und sicher.
Erst nach der Landung bemerkten Ingenieurinnen und Ingenieure den kaputten Reifen und die beschädigte Tragfläche.
Maschine legt Pause ein
Da die Schäden doch relativ gravierend sind, nahm die Fluggesellschaft die Maschine vorübergehend außer Betrieb. Sie soll untersucht und repariert werden. Wie lange das dauert, ist unklar.









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