Eine neue Studie der steirischen Arbeiterkammer zeigt: In Graz etwas trinken zu gehen, wird immer teurer. So sind die Preise für Wein, Bier und Co. deutlich über die Inflation hinaus gestiegen. Auch alkoholfreie Getränke bleiben nicht verschont.
Kehrt man mit Durst in ein Grazer Lokal ein, kann einem das äußerst teuer kommen: Denn die steirische Arbeiterkammer stellte bei ihrem alljährlichen Rundgang fest, dass die Getränkepreise deutlich über die Inflationsrate erhöht wurden. „Im Schnitt lagen die Preise heuer um 4,5 Prozent höher als im Juli 2023. Die Inflation in diesem Zeitraum betrug drei Prozent“, erklärt Marktforscher Josef Kaufmann.
Große Preisunterschiede zwischen den Lokalen
Die Konsequenz: Ein kleines Bier kostet 4,60 bis 5,40 Euro. Einen Spritzer gibt es zwischen 3,10 und 4,60 Euro. Das ergab ein Besuch bei insgesamt 28 Grazer Betrieben. Kaufmann sagt: „Die Preisspannen sind zum Teil sehr groß. Bei einem längeren Abend in größerer Runde zahlt sich die Wahl eines günstigen Lokals bestimmt aus.“
Sogar für Alkoholfreies muss man tief in die Tasche greifen: Am deutlichsten gehen die Preise bei Säften auseinander. Gespritzt auf einen halben Liter kosten diese zwischen 3,20 und 5,40 Euro. Das Viertel Sodawasser unterlag mit 11,1 Prozent der heftigsten Steigerung. Immerhin: Leitungswasser wird zum Essen nirgendwo verrechnet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.