Vor Ökokonferenz

“Green” Arnie is back: Handshake mit dem Kanzler

Österreich
30.01.2013 21:08
Er hätte sich "jeden Platz dieser Welt" für seine internationale Umweltkonferenz aussuchen können, doch Arnold Schwarzenegger ist Patriot mit einem rot-weiß-roten Herzen. "Ich bin glücklich, back in Österreich zu sein, um auf all die Dinge hinzuweisen, die hier in Sachen Klimaschutz passieren", sagte der euphorische Kämpfer für eine saubere Umwelt am späten Mittwochnachmittag bei seiner Ankunft in Wien. Am Abend stand dann ein Dinner im Bundeskanzleramt auf dem Programm.

Ex-Gouverneur Schwarzenegger entstieg um 16.15 Uhr in Wien-Schwechat seinem Privatjet. Stilecht die Anreise ins "Ritz Carlton", dem Arnie diesmal gegenüber seinem Lieblingshotel, dem "Imperial", den Vorzug gab: Um seinem Gipfeltreffen der Öko-Elite den richtigen Kick-off zu geben, stieg Schwarzenegger in einen klimafreundlichen Elektro-Renault.

Von Faymann im Kanzleramt begrüßt
Das Thema Naturschutz zog sich dann als starker grüner Faden durch den Vorabend der R20-Konferenz. Schwarzenegger schüttelte bei einem Empfang im Bundeskanzleramt die Hand von Kanzler Werner Faymann. Bei dem von Faymann gegebenen Dinner gaben sich schließlich unter anderem "Krone"-Herausgeber Christoph Dichand und zahlreiche heimische Wirtschaftsgrößen die Öko-Ehre.

Rettung der (Um-)Welt als Ziel
Ab Donnerstag versammelt Schwarzenegger dann die internationale Elite des Umweltschutzes zu der Ökokonferenz in Wien. Ziel: nicht mehr und nicht weniger als die Rettung der (Um-)Welt. Und zwar mit der Arnie-Initiative R20. Zur Eröffnung kommt neben Faymann auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Außerdem werden rund 1.000 Studenten mit dem Ex-Gouverneur diskutieren.

R20 wurde von Schwarzenegger im Jahr 2010 gegründet. Ziel der Organisation ist es, nicht länger auf Entscheidungen auf hoher politischer Ebene zu warten, sondern Regionen, die gegen den Klimawandel aktiv werden bzw. auf grüne Energien umsteigen wollen, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen.

Konkrete Beispiele in Österreich
Schon jetzt gibt es konkrete Beispiele, wie die R20-Initiative auf rot-weiß-rotem Boden funktioniert: etwa durch Öko-Beleuchtung auf der Wiener Donauinsel oder Klimaschutz-Supermärkte oder auch die Offensive des Landes Niederösterreich. Bis 2015 soll dort der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.

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