04.02.2013 12:21 |

Wärmstens empfohlen

Sauna & Co. heizen ein: Schön und straff dank Hitzekur

Winter ist Saunazeit. Denn die Hitzekur hält nicht nur unsere Abwehrkräfte auf Trab, sondern sorgt zudem für eine schöne Haut und wirkt wie ein Work-out für den ganzen Körper. Außerdem kann es ganz schön entspannend sein, bei eisigen Temperaturen so richtig ins Schwitzen zu kommen. Wem die hohen Temperaturen einer Sauna nicht zusagen, für den gibt es zahlreiche, kreislaufschonendere Alternativen.
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Es ist altbekannt, dass ein Saunagang besonders in der ungemütlichen Zeit das Immunsystem stärkt. Aber eine Hitzekur kann noch mehr: Sie pflegt auch deine Haut, strafft sie und macht sie geschmeidig. Denn durch das Schwitzen wird das größte Organ besser durchblutet, verfügt über einen stärkeren Säureschutzmantel, und die Wasserspeicherkapazität erhöht sich ebenfalls.

Neben der klassischen Sauna gibt es mittlerweile auch Alternativen, bei denen man so richtig ins Schwitzen kommt. Was Dampfbad, Rasulbad oder Laconium unterscheidet und welche Hitzekur deiner Gesundheit, welche deiner Schönheit guttut, verraten wir dir hier:

Sauna für eine straffe Haut
In einer Sauna herrschen bei trockener Luft Temperaturen zwischen 60 und 95 Grad. In diesem Wüstenklima solltest du rund acht Minuten bleiben und dich auf die untere oder mittlere Bank legen, um für eine gleichmäßige Temperaturverteilung zu sorgen. Setz dich zudem rund zwei Minuten vor dem Ende des Saunagangs auf, um deinen Kreislauf zu schonen. Geh anschließend zum Abkühlen raus und raste dich zwischen den Durchgängen (maximal drei sind ratsam) etwa 20 Minuten aus.

Die Schwitzkur in der Sauna sorgt für eine schöne Haut. Die Durchblutung steigt, der Stoffwechsel deiner Haut arbeitet durch die Hitze doppelt so schnell wie sonst. Eine deutlich straffere und rosige Haut ist das Ergebnis.

Stressfrei dank Laconium
Schon die alten Römer wussten, was der Seele guttut – auch wenn der Stressfaktor im alten Rom sicher nicht so hoch war wie heutzutage. Was erwartet dich im Laconium? 55 Grad, die vom Boden, den Bänken und den Wänden abgestrahlt werden. Aufgrund der niedrigeren Temperatur dauert eine Sitzung im Laconium rund eine Stunde. Erst nach 15 Minuten fängt der Körper an zu schwitzen. Nach dem Gang ins Laconium wirst du dich dafür entspannt und vom Stress befreit fühlen, deine Haut wird dank Entschlackung streichelzart und fühlt sich gepflegt an.

Rasulbad macht Cellulite den Garaus
In einem Raum mit 40 Grad und geringer Luftfeuchtigkeit wird jede Körperregion mit verschiedenen Pflegeschlämmen aus Heilerde bestrichen. Mit kreisenden Bewegungen werden diese einmassiert, der Kräuterdampf öffnet die Poren. Eine Sitzung dauert rund 20 Minuten. Anschließend werden die Reste der Maske abgeduscht. Ein Peelingeffekt wird durch das Abfrottieren mit einem Handtuch erzielt. Beim Rasulbad wird dein Bindegewebe gefestigt, deine Haut gereinigt und entschlackt.

Sanarium für Sauna-Einsteiger
Das Sanarium ist dank niedrigerer Temperatur (um die 60 Grad) und Luftfeuchtigkeit (45 Prozent) nicht nur kreislaufschonend, sondern schont auch Menschen, die unter Bluthochdruck leiden. Ein Sauna-Gang dauert rund 20 Minuten, als Abwechslung gibt es auch das Helarium, ein Sanarium mit wechselndem Farblicht. Gelb muntert dabei auf, Rot regt an, Blau sorgt für Entspannung und Grün wirkt beruhigend. Das Sanarium sorgt für ein hohes Wohlbefinden und eignet sich perfekt, um wieder einmal die Seele baumeln zu lassen.

Dampfbad macht müde Muskeln fit
45 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit von fast 100 Prozent heizt dir im Dampfbad so richtig ein. Gerade bei im Winter meist trockenen Schleimhäuten ist diese Hitzekur zu empfehlen. Nur zehn bis 15 Minuten auf den aufgeheizten, steinernen Bänken im Dampfbad reichen, um die Haut feuchtwarm und prall zu machen. Dann solltest du raus zum Duschen und in ein kühles Wasserbecken. Kurz warm einpacken und nachschwitzen, dann geht's wieder rein ins Dampfbad für eine zweite Sitzung.

Da die feuchte Wärme tief in das Gewebe eindringt, sorgt dies für eine bessere Durchblutung der Muskulatur, aber auch von Gelenken und Organen. Ideal für Menschen, die unter einem Hexenschuss oder Rheuma leiden. Das Dampfbad hilft aber auch vorbeugend bei Erkältungen, da der Dampf tief in die Bronchien und die Lunge dringt.

Babyhaut bei der Knetmassage im Hamam
Es ist der Höhepunkt des türkischen Dampfbades, wenn der Tellak, der orientalische Bademeister, dich auf einem großen, warmen Mamorblock einseift, deine Muskeln durchknetet und deinen Körper abschließend mit warmem Wasser übergießt. Durch das Einseifen und Schrubben mit Tüchern und Bürsten werden deine Haut gepeelt und alle Verunreinigungen werden herausgelöst. Außerdem löst die Knetmassage im Hamam Verspannungen.

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