Nachdem Spitzenkoch Philipp Kroboth beinahe an Covid-19 gestorben wäre, ist der Südburgenländer zurück am Herd – mit einem ungewöhnlichen Kulinarik- und Gastrokonzept: In seinem neuen Lokal in Königsdorf verzichtet er nämlich auf Personal, Speisekarten und Schaumschlägerei.
Vor genau einem Jahr hängte Spitzenkoch Philipp Kroboth (39) die Schürze in seinem Drei-Hauben-Lokal „Gut Mariendol“ in Litzelsdorf an den Nagel. Für viele Gourmets kam diese Entscheidung überraschend. Schließlich zog das Restaurant, das sich in einem ehemaligen Reiterstüberl auf dem zehn Hektar großen Anwesen seines Schwiegervaters in spe befand, Gäste aus nah und fern an.
Dabei hatte Kroboth das Gewerbe mitten im ersten Corona-Lockdown 2020 angemeldet. „In der Wirtschaftskammer wurde ich damals ausgelacht, aber ich glaubte an den Erfolg und behielt recht“, sagt Kroboth, der auch Jurist ist, aber im Gerichtsjahr eine Kochlehre absolvierte.
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