Freitag geht´s weiter

1,4 Mio. Euro Schaden und keine Unwetter-Pause

Oberösterreich
11.07.2024 18:00

Daueralarm für die Einsatzkräfte! Alleine am späten Mittwoch mussten in Oberösterreich 3300 Florianis von 220 Feuerwehren insgesamt 324-mal ausrücken. Und am Freitag werden vor allem im Inn-, Mühl- und Hausruckviertel sowie im Zentralraum erneut Gewitter erwartet.

Am Mittwoch mussten die Einsatzkräfte meist wegen blockierter oder überfluteter Straßen und überschwemmter Gebäude ausrücken. Besonders schlimm traf es die Bezirke Braunau, Ried und Rohrbach. Auch die größten Hagelschäden gab es im Westen: In Braunau, Schärding und Grieskirchen entstanden landwirtschaftliche Schäden in Höhe von 1,4 Millionen Euro, wie OÖ-Hagelversicherungsdirektor Wolfgang Winkler mitteilte. Rund 3000 Hektar Getreide-, Mais-, Soja-, Zuckerrüben- sowie Rapskulturen und Grünland seien teils massiv zerstört worden.

Münzgroße Hagelkörner fielen am Mittwoch nieder. (Bild: Scharinger Daniel)
Münzgroße Hagelkörner fielen am Mittwoch nieder.

Wo es am Freitag gewittert
„Die Kameraden kommen schon zum Schlafen. Schlimm sind länger anhaltende Unwetter und Hochwasser“, erklärt Martin Burger vom oö. Landesfeuerwehrkommando. „Nach dem ruhigen Donnerstag erwarten wir Freitagabend wieder Gewitter, aber nicht so stark wie am Mittwoch“, so Burger.

Vor allem im Innviertel stürzten am Mittwoch mehrere Bäume um. (Bild: Scharinger Daniel)
Vor allem im Innviertel stürzten am Mittwoch mehrere Bäume um.

Meteorologe Christian Ortner von GeoSphere Austria rechnet mit Gewittern ab 14 Uhr. Es kann zu Hagel, Starkregen und Sturmböen mit bis zu 100 km/h kommen. Das Inn-, Mühl-, und Hausruckviertel sowie der Zentralraum sind besonders gefährdet, im Süden ist die Gefahr geringer. „Die Lage beruhigt sich aber rasch wieder“, so Ortner.

Ausblick aufs Wochenende
Im Zentralraum werden die Unwetter am Freitag vermutlich gegen 19 Uhr vorbei sein. Für Samstag werden vor allem im Gebirge Regenschauer erwartet, im Süden sind auch nachmittags noch Gewitter möglich. Am Sonntag ist die Wetterlage stabiler.

Katharina Waxenegger
Katharina Waxenegger
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