Es soll so bleiben, wie es ist: Die ÖVP Oberösterreich zieht wie schon 2017 und 2019 auch heuer wieder mit Klubchef August Wöginger an der Spitze und mit Staatssekretärin Claudia Plakolm als Nummer zwei der Landesliste in die Nationalratswahl.
Statt elf könnten es nur mehr zwischen sieben und neun Mandatare aus Oberösterreich in der kommenden Legislaturperiode werden, wobei das Führungsduo Wöginger/Plakolm voraussichtlich auch über die Bundesliste abgesichert werden dürfte. Es ist anzunehmen, dass zwei Kandidaten der Landesliste den Einzug ins Parlament schaffen, sowie je eine Person über die Wahlkreislisten.
Für Jachs, Saxinger und Hofinger wird es eng
Eng für den Wiedereinzug wird es voraussichtlich für die Abgeordneten Manfred Hofinger, Platz fünf der Landesliste und Platz drei auf der Wahlkreisliste Innviertel mit Wöginger an der Spitze, sowie für Werner Saxinger, Landeslistenplatz sieben und Platz drei der Wahlkreisliste Linz und Umgebung. Auch der Verbleib im Nationalrat von Kandidatin Johanna Jachs auf dem sechsten Landeslistenplatz und Platz drei der Wahlkreisliste Mühlviertel, die Plakolm als erste anführt, ist noch nicht abgesichert.
Ermahnung an grünen Koalitionspartner
Wöginger zeigte sich optimistisch, dass bei der Wahl die „ÖVP als Erste durch die Ziellinie gehen“ werde. Plakolm meinte, dass ihre Partei sich für jene stark mache, „die nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern die Füße in die Hand nehmen“, sagte sie. Landeshauptmann Thomas Stelzer mahnte den Koalitionspartner im Bund, dass nach den von Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) ausgelösten „jüngsten Turbulenzen“, die Regierung über den Sommer arbeitsfähig bleiben müsse: „Die Menschen wollen keinen Streit.“
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