600 Jungschweine – in einem einzigen Transporter: und das ohne Wasser bei diesen Temperaturen. Im Tiroler Unterland wurde am Dienstag ein Tiertransporter aus dem Verkehr gezogen. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung angefordert, die die Schweine letztlich mit Wasser versorgte.
Am Dienstagnachmittag, gegen 14.30 Uhr, wurde der Tiertransporter bei der Autobahnkontrollstelle Kundl (Bezirk Kufstein) unter die Lupe genommen. In diesem befanden sich laut Polizei insgesamt 600 Schweine, die nach Italien transportiert werden sollten.
Es wurde festgestellt, dass die Tiere offenbar nicht mit ausreichend Wasser versorgt waren.
Die Ermittler
Die Beamten stellten im Zuge der Kontrolle fest, „dass die Tiere offenbar nicht mit ausreichend Wasser versorgt waren“, heißt es vonseiten der Exekutive.
Auch Belüftung ausgefallen
Doch damit nicht genug: Mit den hinzugezogenen Amtstierärzten sei dann außerdem noch festgestellt worden, dass neben dem fehlenden Wasser auch die Belüftung für die Tiere ausgefallen war.
Nach Reparatur Fahrt fortgesetzt
Folglich wurde auch die Feuerwehr alarmiert, die die Tiere schließlich mit Wasser versorgte. Nach der Reparatur der Belüftung und der Freigabe des Transportes durch die Amtstierärzte habe der Lkw die Fahrt in Richtung Italien fortsetzen dürfen, so die Ermittler weiter.
Von den beiden Lenkern – eine Frau und ein Mann aus Weißrussland im Alter von 33 und 39 Jahren – wurde einer Sicherheitsleistung eingehoben.
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