Die FPÖ hat ihre Mandate im EU-Parlament von drei auf sechs verdoppelt. Unter den neuen sind gleich zwei Lehrer, einer davon ein selbsternannter „Corona-Schwurbler“. Auch eine ehemalige Spitzensportlerin zieht es nach Brüssel. Die „Krone“ hat sich die fünf Kandidaten hinter dem Listenersten und Wahlsieger Harald Vilimsky genauer angesehen.
Harald Vilimsky war einer der engsten Wegbegleiter des frühen FPÖ-Parteichefs Heinz-Christian Strache und von 2006 bis 2020 Generalsekretär der FPÖ. Seit 2014 ist der 57-Jährige EU-Abgeordneter und seit Sonntagabend auch strahlender Wahlsieger. Wenngleich die FPÖ nicht das angestrebte Ergebnis von 30 Prozent erreichte und auch nicht an die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 1996 (27,53 Prozent) herankam, fuhr man den ersten bundesweiten Wahlerfolg der Partei überhaupt ein und überholte knapp, aber doch mit der ÖVP sogar die selbsternannte Europapartei – in Prozenten, aber auch in Mandaten.
Sechs Freiheitliche ziehen schon bald ins EU-Parlament ein – und das sind die Kandidaten hinter dem prominenten Listenersten:
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