Erst kaperten Rechtsextreme seinen Hit, dann schlug die „Cancel Culture“ zu. Radiosender, Münchner Oktoberfest, UEFA – sie alle wollen „L’Amour Toujours“ nicht mehr spielen! Jetzt geht Weltstar Gigi D’Agostino in die Offensive. Im Interview mit Conny Bischofberger und Michael Pichler nennt er die Entscheidung der UEFA „rassistisch“.
„Einen Song zu verbieten, das ist wie eine Rückkehr ins Mittelalter“, erklärt der italienische DJ der „Krone“. „Wenn jemand ein Lied missbraucht, um rassistische Botschaften zu verbreiten, dann macht er das auch beim nächsten Lied und beim übernächsten. Rassismus lässt sich nicht stoppen, in dem man mein Lied verbietet.“
D’Agostino zeigt sich schockiert über die Hysterie, die nach dem Rassismus-Skandal auf Sylt und in Kärnten losgebrochen ist und verweist auf die einzige Bedeutung seines Songs. „Es handelt von der universellen Kraft der Liebe, von Menschen, die sich in den Armen liegen und sich vereint fühlen. Diese Entscheidung der UEFA ist eine explizite Ansage gegen die Liebe.“ Er nennt die Entscheidung explizit „rassistisch“.
Laut dem Nachrichtenmagazin „Profil“ hat die UEFA dem ÖFB mitgeteilt, dass der im März eingereichte und nun in Verruf geratene Song „L’Amour Toujours“ von Gigi D‘Agostino bei der Europameisterschaft nicht gespielt werden darf.
Das große Interview mit Gigi D’Agostino lesen Sie in der Sonntagsausgabe der „Krone“ und die Langfassung schon am Samstagabend auf Krone+.
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