Die drei Kleinparteien „Xi“, „Heimat aller Kulturen“ (HaK) und „Gilt“ haben sich am Freitag offiziell zum Wahlbündnis „Xi-HaK-Gilt“ für die Vorarlberger Landtagswahl im Herbst zusammengeschlossen. Spitzenkandidat Chris Alge („Xi“) rechnet damit, dass sich noch weitere Listen anschließen werden.
Xi“ stehe für Vorarlberg, HaK für vielfältige Kulturen, und „Gilt“ habe die Demokratie in ihrer DNA, fasste Chris Alge das Wahlbündnis zusammen. Ein Antreten bei der Landtagswahl sei notwendig „aufgrund der politischen Zustände, der Horrorshow, die momentan ablaufen“, meinte Alge. Ansprechen wolle man insbesondere Nichtwähler.
Alle scheiterten 2019
Die Gruppierungen hatten ihr Glück schon bei der Landtagswahl vor fünf Jahren versucht, damals freilich getrennt. 2019 schaffte „HaK“ 1,9 Prozent Stimmenanteil, „Xi“ 1,5 Prozent – für einen Einzug in das Landesparlament sind fünf Prozent erforderlich.
Als Nummer zwei auf der Liste des Wahlbündnisses scheint Murat Durdu (HaK) auf, auf Platz drei Thomas Doppelhofer („Gilt“). Durdu und Doppelhofer sind 2019 wie Alge als Spitzenkandidaten ihrer Gruppierungen angetreten.
Alge gibt hohe Ziele vor
Chris Alge rechnet dieses Mal fest mit einem Einzug in den Landtag. „Wir freuen uns über jede Stimme. Wenn wir Klubstatus (drei Mandate, Anm.) erreichen, wäre das super. Wenn alles perfekt läuft, werden wir zur drittstärksten Kraft“, zeigte er sich überzeugt. Das Wahlbündnis solle zu einem „Leuchtturmprojekt“ werden, das durch ganz Österreich leuchte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.