Nach fünf Saionniederlagen feierten St. Pöltens Basketballer ausgerechnet zum Auftakt des Superliga-Viertelfinales den ersten Sieg gegen Traiskirchen, gehen am Dienstag ab 18 Uhr mit Vorsprung ins Heimspiel. Ein kleines Kunststück. Wie die Gemälde von Ajiroghene Ogemuno-Johnson. Der SKN-Center malt in seiner Freizeit – und hat auch schon Abnehmer für seine Porträts gefunden.
„Angefangen hat alles auf der High School in den USA, auch auf dem College hab ich zum Vergnügen gemalt“, erzählt der Nigerianer. Als er im Sommer nach St. Pölten kam, musste bald eine Staffelei in seine Wohnung. Das Kunst-Geschäft im Traisenpark hatte sogar eine in der passender Größe für den 2,05-m-Riesen.
Der seine großen Hände für durchschnittlich 6,8 Rebounds und 10,6 Punkte pro Spiel nützt. Aber auch zur Pinselführung: „Ich liebe es, Porträts zu malen.“ Eines davon hat auch SKN-Manager Stefan Worenz ergattert, der nun nur noch einen Platz für „Mr. Bean als Mona Lisa“ finden muss.
Ob „Ajiri“ lieber seine Kunst im Guggenheim-Museum sehen oder in der NBA dribbeln würde? „Mein Traum ist die NBA“, lacht er, „man kann nicht immer nur Basketball spielen.“ Auch wenn er sagt: „Dieser Sport ist auch eine Art Kunst. Und der Titel für uns wäre ein Meisterwerk!“
Auf dem Weg dorthin könnte er gleich die neue Albertina Klosterneuburg besuchen, auf die „Dukes“ kann St. Pölten frühestens aber im Finale treffen. So weit mag Ogemuno-Johnson aber noch nicht denken: „Der Sieg in Traiskirchen war ein erster Schritt, jetzt müssen wir den nächsten machen!“
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