Salomonische Lösung

Warum die Liezener Umfahrung „eingesargt“ wurde

Steiermark
23.03.2024 16:56

Überwiegend positive Reaktionen auf den Ausbau der B 320 – eine vierspurige Variante ist noch nicht in Stein gemeißelt.

Die Pläne für eine Umfahrung der Bezirkshauptstadt Liezen wurden diese Woche eingesargt, stattdessen wird die B 320 weiter ausgebaut – die „Krone“ berichtete. Die Reaktionen auf diese salomonische Verkehrslösung sind überwiegend positiv, vor allem die an der Stadteinfahrt angesiedelten Betriebe atmen auf. „Natürlich gibt es noch viel Aufklärungsbedarf, aber diese Variante war die beste“, erklärt Bürgermeisterin Andrea Heinrich (SPÖ). Die Gründe:

  • Bis eine Umfahrung realisiert worden wäre, hätte es 15 Jahre gedauert, und das Liezener Naherholungsgebiet wäre zerstört worden.
  •  Eine Straße entlang der Enns hätte durch ein Natura-2000-Gebiet geführt.
  •  Die Erweiterung der bestehenden Fahrstrecke führt zu keiner weiteren Bodenversiegelung.

Übrigens: Der ursprünglich angekündigte vierspurige Bestandsausbau ist nicht in Stein gemeißelt. „Da ist noch einiges offen“, betont Andrea Heinrich. Fraglich ist nämlich, ob für eine Verbreiterung der Stadteinfahrt überhaupt Platz wäre – ist die Stadteinfahrt bekanntlich doch von zahlreichen Geschäften, Hotels oder Fast-Food-Ketten gesäumt.

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