Die Verkaufswelle könnte damit zusammenhängen, dass Facebook am 26. Juli seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorlegt. Zuletzt waren immer wieder Befürchtungen aufgekommen, dass sich das Wachstum des sozialen Netzwerks deutlich verlangsamen könnte.
Das Problem ist dabei weniger die Nutzerzahl, die bei rund 900 Millionen liegt, vielmehr bereiten die überlebenswichtigen Werbeeinnahmen Sorgen. Diese sind die Haupteinnahmequelle des von Mark Zuckerberg gegründeten Unternehmens.
Der Hintergrund: Viele Nutzer halten mittlerweile über die Smartphone-App von Facebook den Kontakt zu ihren Freunden. Die kleinen Bildschirme der Telefone erlauben es aber kaum, Werbung zu zeigen. Die Facebook-Strategen arbeiten fieberhaft daran, eine Lösung für dieses Dilemma zu finden.
Facebook ist nach dem verpatzten Börsengang allerdings ohnehin in Ungnade gefallen bei den Anlegern: Die Aktie war zu 38 Dollar verkauft worden und fiel schon am zweiten Handelstag wie ein Stein. Zwischenzeitlich kostete sie nur noch 25,52 Dollar, war dann aber wieder über die 30-Dollar-Marke geklettert.
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