Standard-Waffe

So will Sturm auch den Über-Gegner knacken

Steiermark
04.03.2024 20:00

Effizient, effizienter, Sturm! Mit einem 4:0 gegen WAC tankte die Ilzer-Truppe vorm Conference-League-Achtelfinale Selbstvertrauen. Die weiße Frühjahrsweste blieb unangepatzt und die herausragende Stärke bei Standards und Kopfbällen lässt die Blackies Donnerstag (18.45) in der Merkur Arena auf ein Husarenstück gegen Top-Team aus Lille hoffen.

„Jetzt kommt eine europäische Hausnummer“, warnt David Affengruber, ohne irgendwelche Prognosen zu wagen, „aber wir werden am Donnerstag alles versuchen, um ein gutes Ergebnis zu holen.“

Das Selbstvertrauen stimmt: „Nach den letzten Wochen wäre es ein Wahnsinn, wenn wir kein Selbstvertrauen hätten.“ Im Frühjahr konnte noch keiner die Blackies schlagen – es gab fünf Siege und zwei Remis!

Dass das Spiel gegen Lille ausverkauft sein wird, nimmt der 22-Jährige als selbstverständlich: „Ein Achtelfinale in einem europäischen Bewerb ist eine große Sache für einen österreichischen Klub.“

Lavalee (l.) und Affengruber unterstrichen ihre Stärke im „ersten Stock“
Lavalee (l.) und Affengruber unterstrichen ihre Stärke im „ersten Stock“(Bild: GEPA pictures)

Extraschicht im ersten Stock
Die Standards und die Kopfballstärke haben sich zu einer echten Waffe entwickelt: „Wir trainieren das immer wieder, Extraeinheiten gehören natürlich dazu. Das Geheimnis ist, dass wir einfach gute Kopfballspieler haben – und nicht nur einen, sondern mehrere! Der Gegner kann sich nicht auf einen einstellen.“ Lavalee (2), Biereth, Affengruber, Stankovic und sogar Kiteishvili haben im Frühjahr schon im „ersten Stock“ getroffen. Im Herbst gab’s zwölf Kopfballtore durch Wlodarczyk (6), Stankovic (2), Affengruber (2), Prass, Wüthrich.

Dominik Deutschl
Dominik Deutschl(Bild: GEPA pictures)

„Dominik Deutschl studiert die Standards bei uns akribisch ein, stellt die Spieler perfekt auf den Gegner ein, sorgt für Strategie und Energie“, gibt Christian Ilzer das Lob weiter an seinen Co-Trainer, „und auch die Qualität der Vorlagen, die Horvat und Gazibegovic bringen, sind allererste Sahne.“

Was Ilzer gegen den „Top-Top-Gegner“ Lille Zuversicht gibt: „Mittlerweile belohnt sich die Mannschaft dafür, dass sie dranbleibt, die Spannung aufrecht hält. Wir geben uns nicht mehr mit einer Führung zufrieden. Das unterscheidet uns von Sturm im Herbst.“

Allheilmittel sind „ruhende Bälle“ für Ilzer nicht, allerdings: „Das Standardspiel zu gewinnen, kann in engen Partien den Unterschied ausmachen!“ Hoffentlich auch am Donnerstag.

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