Explosionsgefahr

Polizisten retten zwei Menschen vor Brand in Klagenfurt

Österreich
09.07.2012 08:21
Großeinsatz für die Feuerwehr am späten Samstagabend in Klagenfurt: Im Bastelkeller eines Einfamilienhauses war plötzlich ein Feuer ausgebrochen. Treibstoff und Lacke drohten zu explodieren. Zwei Polizisten gelang es, den Hauseigentümer und dessen Nachbar vor den gefährlichen Rauchgasen in Sicherheit zu bringen. Alle vier wurden dabei allerdings verletzt.

Die beiden Klagenfurter, ein 36-jähriger Pensionist und dessen Nachbar (56), hatten noch versucht, den Brand selbst unter Kontrolle zu bringen. Die beißenden Rauchgase nahmen ihnen jedoch die Luft. Den Ersthelfern, zwei Polizisten der Inspektionen Landhaushof und St. Peter, gelang es, die Männer aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

"Alle vier erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in das Klinikum gebracht", so ein Beamter. Auch der kleine Sohn des Hausbesitzers konnte in Sicherheit gebracht werden. Er blieb zum Glück unverletzt.

Heikler Einsatz wegen Explosionsgefahr
Für die inzwischen angerückte Berufsfeuerwehr war der Einsatz schwierig. Die Lacke und der Treibstoff für die Modellautos im brennenden Keller drohten zu explodieren. "Wir haben eine Löschleitung zum Brand im Kellerraum gelegt", berichtete Helmut Unterluggauer von der Feuerwehr Klagenfurt. Mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera konnten die Feuerwehrmänner zum Brandherd vordringen und das Feuer löschen.

Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt, ebenso die Höhe des entstandenen Sachschadens. Dieser dürfte aufgrund der Verrußung des ganzen Hauses jedoch relativ hoch sein.

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