"Die große Gefahr ist bei Badeunfällen meist die, dass wir nicht wissen, wie lange jemand unter Wasser war", erklärt Primarius Willi Kaulfersch (rechts im Bild), der sich über Christophs rasche Genesung sehr freut. "Ab drei Minuten wird es kritisch, dann drohen bleibende Schäden – in diesem Fall ist wohl alles gut gegangen." Denn keine 48 Stunden nach dem dramatischen Unfall im Schlossbad in Launsdorf kann der Zwölfjährige schon wieder lachen.
Bub kann damit leben, die Schule zu verpassen
Zwar wird er noch auf der Kinderintensivstation des Klinikums Klagenfurt betreut, aber vermutlich kann er in den nächsten Tagen bereits nach Hause. "Jetzt freue ich mich auf die Ferien und aufs Motocross-Fahren", strahlt Christoph, dem es "nicht sooo leid tut, die letzte Schulwoche zu verpassen". Mama Monika ist vor allem überglücklich, dass der Sohn alles überstanden hat. "Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die ihn gerettet haben. Da ging's um Sekunden."
"Andere dachten, er schwimmt oder blödelt herum"
Christoph ist vermutlich nach einem missglückten Köpfler zunächst unbemerkt im Badetrubel untergegangen, trieb dann vor dem Steg bewusstlos an der Wasseroberfläche, mit dem Gesicht nach unten. "Andere dachten, er schwimmt oder blödelt herum", sagt seine Mutter. "Eine Frau Mitic und ihr Sohn haben dann bemerkt, was los ist, der junge Mann hat meinen Sohn aus dem Wasser gezogen!" Auch Wasserretter, Polizei, Notarztteam eilten sofort herbei, um Christoph zu helfen.
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