Nach Unfall mit Waffe

Angeschossene Tochter (25) darf bald wieder heim

Oberösterreich
13.02.2024 18:00

Während jene 25-Jährige, die am Montag durch einen Schuss aus dem Gewehr ihres Stiefvaters verletzt wurde, auf dem Weg der Besserung ist, laufen gegen den „Schützen“ weiterhin Ermittlungen. Die genaue Anzahl der Waffen-Unfälle ist unklar - es war jedenfalls nicht der erste gefährliche Vorfall.

Gute Nachrichten nach dem furchtbaren Unglück: Jene 25-Jährige aus Thalgau, die am Montag, wie berichtet, in Pasching von einem Schuss aus dem Gewehr ihres Stiefvaters in Arm und Bauch getroffen worden war, ist auf dem Weg der Besserung. „Die Patientin liegt auf der Normalstation, es geht ihr den Umständen entsprechend gut“, lässt das behandelnde Kepler Uniklinikum auf „Krone“-Anfrage wissen. Sie könne wahrscheinlich am Mittwoch wieder entlassen werden.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung
Dem „Schützen“ drohen rechtliche Folgen. Der 62-jährige Paschinger hatte sein Kleinkalibergewehr aus der Garage geholt, nachdem seine Stieftochter ihn wegen eines vermeintlichen Einbrechers zu Hilfe gerufen hatte. Als die 25-Jährige an ihm vorbeiging, löste sich der fatale Schuss. Nun laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung gegen den 62-Jährigen, der insgesamt vier Waffen legal besaß.

Keine offizielle Statistik
Wie oft Schüsse nach hinten losgehen, also Unfälle mit Waffen passieren, ist unklar. Denn ein Fall für Ermittler sind sie nur, wenn dabei Dritte verletzt werden. Unabsichtliche Sachbeschädigungen durch Waffen haben meist kein juristisches Nachspiel.

Das Unglück in Pasching war jedenfalls nicht das erste: Erst vorigen November wurde ein Jungvater (32) in Burgkirchen bei seiner Babyfeier versehentlich angeschossen.

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