01.07.2005 15:58 |

Wie die Borg

Videobrille projiziert Videos ins Auge

So etwas hatten schon die Borg am Auge. Ein Hauch von Star Trek umgibt die neue Videobrille, die ein japanischer Hersteller auf den Markt bringt. Bilder und Videos werden direkt ins Auge hineinprojiziert!

Das Bild, das der User dann sieht, entspricht einem realen 28-Zoll-Schirm, der aus einem Abstand von rund zwei Metern betrachtet wird. Anzuschließen sind Geräte wie Handys, ein tragbarer DVD-Player oder eine Digital-Kamera. 

Hersteller Scalar lobt das System als Durchbruch bei Videobrillen. Es verfügt über einen Schalter, mit dem die Kunden das bevorzugte Auge wählen können, mit dem sie die Videos anschauen. Die Video-Brille projiziert die Bilder entweder in das linke oder das rechte Auge - der Nutzer kann mit dem einen Auge Filme oder Fernsehen anschauen, Textmeldungen lesen oder Bilder betrachten, während das zweite Auge frei bleibt für andere Sinneseindrücke.  

Die Londoner Times lobte das Produkt als "ultimatives Gadget für alle, die gelangweilt in einer Schlange stehen oder zur Arbeit pendeln." Laut einem Testbericht der Zeitung sind die durch Teleglass projizierten Bilder überraschend klar und das Auge müsse sich nicht über Gebühr anstrengen, um die Bilder über eine längere Zeit lang anzuschauen.  

Teleglass wiegt nur fünf Gramm und wird einfach auf eine normale Brille aufgesetzt. Eingebaut in das System ist ein winziges Display von 0,24 Zoll Diagonale, das neben einer hohen Auflösung mit einem äußerst geringen Energieverbrauch aufwarten soll.

Samstag, 12. Juni 2021
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