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Vielfalt im MAK: Protestkultur und Design-Ikonen

Kunst
18.01.2024 19:48

2024 wird ein abwechslungsreiches Jahr im Museum für angewandte Kunst - hier ein kleiner Überblick über die Ausstellungs-Highlights. 

kmm

Es gibt eine Zahl, über die sich MAK-Generaldirektorin Lilli Hollein besonders freut: 43 Prozent - um so viel mehr junge Menschen unter 19 Jahren konnte man mit dem abwechslungsreichen Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm willkommen heißen. Insgesamt verbuchte das Museum für Angewandte Kunst im vergangenen Jahr ein Besucherplus von 18 Prozent.

Und so setzt man auch 2024 auf Diversität, Besuchernähe und Perspektivenwechsel, so Hollein. Neben dem Schwerpunkt Design stehen wieder gesellschaftspolitische Themen wie Konsumkritik und Nachhaltigkeit im Fokus.

Brisant wird es gleich am 14. 2., wenn bei „Protest/Architektur“ Protestformen aus verschiedenen Epochen gezeigt werden. „Ein Thema, das sich in den vergangenen 2,5 Jahren sehr aufgeladen hat, nicht zuletzt durch die Klimakleber“, betont Lilli Hollein. Die Reihe ikonischer Frauen setzt man im April mit der Schau der österreichischen Kinetismuskünstlerin My Ullmann fort.

Für die erstmals stattfindende Klima-Biennale steuert man die immersive Ausstellung „Troika“ bei, die sich mit nichtmenschlicher Intelligenz auseinandersetzt. Eine weitere Kooperation gibt es mit dem ImpulsTanz Festival, wenn eine Pendelinstallation des Choreografen John Forsythe „für einen bewegten Sommer im MAK“ sorgen wird.

Ausstellungs-Highlights 2024

„Protest/Architektur“ ab 14. 2., Protestformen aus verschiedenen Epochen.

My Ullmann ab 17. 4., Einzelausstellung der Kinetismuskünstlerin.

„Troika“ ab 1. 5., immersive Ausstellung als Beitrag zur Klima-Biennale.

„Iconic Auböck“ ab 15. 5., Design von Carl Auböck

William Forsythe ab 1. 7., Pendelinstallation im Zuge von ImpulsTanz.

„Fashion&Photography“ am 6. 11., österreichische Modefotografie

„Peche Pop“ ab 11. 12., der Wr.-Werkstätte-Künstler Dagobert Peche im Fokus.

Völlig neue Wege beschreitet man mit dem Projekt MAK DAO, einem experimentellen Schritt zur Mitgestaltung durch das Publikum auf Basis der Blockchain-Technologie. Bereits ab Februar ist es möglich, sich mittels Token an der Gestaltung der Ausstellung „Blockchain Unchained“ zu beteiligen und DAO spielerisch kennenzulernen. 

Im Zuge des Design-Schwerpunkts folgt man ab Mai in „Iconic (Carl) Auböck“ den Spuren österreichischen Designs, während die Schau „AUT Now“ (September) der Frage nachgeht, was gutes Design ausmacht. Mit „Peche Pop“, einer Ausstellung rund um die Wiener-Werkstätte-Ikone Dagobert Peche, geht dann „das Jahr mit einem echten Feuerwerk zu Ende“.

Informationen zu allen Ausstellungen 2024 finden Sie hier

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