Der Vorstandsvorsitzende der Merkur-Versicherung, Ingo Hofmann, geht nach vier Jahren - aber nicht im Frieden. Es gab Differenzen mit über die „zukünftige strategische Ausrichtung des Unternehmens“, sagt Hofmann. „Ich werde wohl Gerichtsweg beschreiten müssen.“
Eine „partnerschaftliche Lösung seitens des Aufsichtsrats“ sei nicht gewünscht gewesen, vielmehr erfolgte das Aus in der Chefetage. „Somit werde ich mangels fehlender Bereitschaft und Einigungswillen des Aufsichtsrates nach dieser gemeinsamen erfolgreichen Zeit leider den Gerichtsweg beschreiten müssen, was aus meiner Sicht ebenso bedauerlich ist.“
„Grund sind Auffassungsunterschiede“
Die Vertragsauflösung bestätigt Aufsichtsratschef Alexander Lechner: „Grund dafür sind Auffassungsunterschiede über die Führung des Unternehmens.“ Der Vorstand der Versicherung bestehe in Zukunft aus Christian Kladiva (Risiko), Markus Spellmayer (Vertrieb) und Andreas Gaugg (Finanzen). Ein Chef wird vorerst nicht benannt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.