Mit einer wilden Fahrt in einem gestohlenen Pkw gefährdeten unbekannte Kriminelle gleich mehrere Verkehrsteilnehmer in Niederösterreich. Ein Fahrzeug wurde sogar von der Straße abgedrängt.
Ein vermeintlich harmloser Autokauf entwickelte sich nun im Weinviertel zu einer großen Kriminalgeschichte. Unbekannte hatten zuerst nämlich vorgegaukelt, einen Kleinwagen von einer Privatperson im Bezirk Gänserndorf kaufen zu wollen. Doch für den Pkw tatsächlich Geld auszugeben, schien nie der Plan der vermeintlichen Interessenten gewesen zu sein.
Ohne Besitzer, ohne Kennzeichen
Sie überzeugten den Verkäufer von einer dringend notwendigen Probefahrt, zu der die Männer dann jedoch ohne den Weinviertler antraten. Nicht einmal Kennzeichen waren am Fahrzeug, als sie damit davonbrausten. Und diese Flucht war äußerst turbulent und gefährlich.
Die Männer sollen auf ihrer Fahrt nach Hainburg im Bezirk Bruck an der Leitha durch ihre riskante Fahrweise nämlich gleich mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Der Lenker eines Postfahrzeugs wurde sogar von der Fahrbahn abgedrängt. Das Auto musste von der Feuerwehr geborgen werden.
Flucht zu Fuß geglückt
Am Hauptplatz ließen die Autodiebe das gestohlene Fahrzeug dann stehen und liefen zu Fuß weiter. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung gelang ihnen die Flucht. Bis dahin hatten sie zum Glück nur Sachschaden verursacht. Ob die Unbekannten mit dem Wagen ursprünglich auch noch andere kriminelle Pläne gehabt haben, ist derzeit unklar und noch Gegenstand der Ermittlungen.
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