Immer häufiger gibt es Meldungen von Betrugsfällen in Tirol, bei denen Privatpersonen per Mail, Anrufen oder Nachrichten von Ganoven kontaktiert werden. Um die digitale Kompetenz zu stärken, setzt das Land Tirol nun auf eine Bildungsplattform.
Beim sogenanntem „Phishing“ werden Unternehmen, vor allem aber Privatpersonen, in die Falle gelockt. Durch Anrufe oder Nachrichten, oft auch bereits durch künstliche Intelligenz, kontaktieren Betrüger ihre Opfer und versuchen an persönliche Daten wie Kontonummern oder Passwörter zu gelangen.
Im Sinne der Datensicherheit gilt es, nicht jedem E-Mail oder jeder SMS blind zu vertrauen.
LR Mario Gerber (ÖVP)
Nun appelliert auch das Land Tirol an die Bevölkerung, Vorsicht walten zu lassen. Dazu Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat Mario Gerber (ÖVP): „Die auf den ersten Eindruck zumeist harmlosen E-Mails oder SMS stammen oftmals scheinbar von vertrauenswürdigen Quellen wie Banken, seriösen Unternehmen oder Geschäftspartnern. Davon darf man sich jedoch nicht täuschen lassen. Im Sinne der Datensicherheit gilt es, nicht jedem E-Mail oder jeder SMS blind zu vertrauen.“
Alle Informationen zu DiBi finden sich unter www.dibi.tirol.
Digitale Kompetenz immer wichtiger
Wie Ergebnisse des Digital Skills Barometers zeigen würden, liege die digitale Fitness der Tirolerinnen und Tiroler bei rund 42,2 Prozent. Mittels kostenlosem Kompetenzcheck auf der digitalen Bildungsplattform „DiBi“ können Interessierte herausfinden, wie es um ihre digitalen Kompetenzen steht. Daran anschließend erhält man auf die Person individuell abgestimmte Angebote zu Weiterbildungsmöglichkeiten.
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