Führende Touristiker Tirols diskutierten am Mittwoch im Urichhaus am Bergisel über die Zukunft der Branche. Allen ist klar, dass die Zeiten von Urlaubsinszenierung ohne Rücksicht auf Natur und Bevölkerung vorbei sind. Nachhaltigkeit lautet das Wort der Stunde. Und der will man sich verstärkt widmen.
Mehr Öffinutzung ist eines der Ziele, entsteht doch der größte CO2-Fußabdruck der Gäste bei der An- und Abreise, bei der Fahrt zum Skigebiet und anderen Freizeiteinrichtungen. Nun soll eine tirolweite Gästekarte kommen, mit der alle Öffis im Bundesland nutzbar sind. Ob diese gratis sein wird, ist noch unklar. Tourismus-LR Mario Gerber (VP) ist kein Befürworter einer Gratis-Karte, wie er betonte. Für ihn ist das Konzept „all inclusive“ überholt.
Die Stimmung in der Branche ist positiv. Die Wintersaison läuft gut. Die Zukunft gehört aber dem Ganzjahrestourismus, wie Tirol-Werberin Karin Seiler betonte. Die Hälfte des Sommerbudgets werde bereits für den Herbst verwendet, nennt sie eine Zahl.
Kein Tirol-Berg bei der Ski-WM in Saalbach
Der bekannte und zuletzt nicht unumstrittene Tirol-Berg bei Großereignissen bleibt bei der Ski-WM in Saalbach 2025 daheim, wie Seiler verlautbarte. Man werde im Sinne der Nachhaltigkeit mit Partnern auftreten.









Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.