LASK-Trainer Sageder

„Am Anfang war ich wie ein Deutschprofessor“

Oberösterreich
16.12.2023 15:00
Porträt von Herbert Eichinger
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Herbert Eichinger und Krone Oberösterreich

Nach Startproblemen zu Saisonbeginn kam die schwarz-weiße Lawine ins Rollen. Trainer Thomas Sageder stellt in den nächsten Tagen gemeinsam mit Sportchef Radovan Vujanovic die Weichen für die Zukunft. Der ÖFB-Cup ist für die Linzer die größte Titelchance.

LASK-Trainer Thomas Sageder tat sich nach dem Ende des Europacup-Abenteuers gegen FC Toulouse sichtlich schwer, spontan eine Saisonbilanz zu ziehen. „Ich muss jetzt erstmals ein paar Tage abschalten und mit meinem Trainerstab analysieren. Es ist soviel passiert, es gab soviele positive Momente, aber auch Herausforderungen.“ Er habe sich auch über eine mögliche Kaderreduzierung im Vorfeld der Europa League „noch keine Gedanken gemacht, das ist auch nicht mein Job. Ich werde sicher nicht 20 Minuten nach Spielschluss einigen meiner Spieler sagen, dass sie sich einen neuen Klub suchen sollen“, scherzte der Coach. Sageder wird in den nächsten Tagen mit Sport-Geschäftsführer Radovan Vujanovic im engsten Austausch sein und die Weichen für das Frühjahr stellen. Sein persönlicher Rückblick aufs erste Halbjahr als Bundesligatrainer: „Ich glaube schon, dass ich mich weiterentwickelt habe. Wenn man sich meine ersten Interviews anhört – da habe ich noch wie ein Deutschprofessor geredet.“

Fakten

LASK-Fahrplan
4. 1.: Leistungstests. 5. 1.: Erstes Teamtraining 8. 1. - 19.1.: Trainingslager Türkei 10. 1.: LASK - Hansa Rostock 14. 1.: LASK - FCSB Bukarest 18. 1.: LASK - Lech Posen 26. 1.: LASK - Podbrezova 2. 2.: ÖFB-Cup LASK - Salzburg 9./10./11.: 2.Ligastart LASK - Klagenfurt

In der Liga segelt er jedenfalls mit dem LASK voll auf Kurs: 32 Punkte, um fünf weniger Rückstand auf Salzburg als im Vorjahr. „Wir sind stolz darauf, was wir geleistet haben. Auch im Cup sind wir noch dabei. Jetzt wird es wichtig sein, die Batterien wieder aufzuladen und dann gut ins Frühjahr zu starten“, meinte Abwehrdirigent Philipp Ziereis.

Auffällig: Die Tordifferenz ist mit plus zehn identisch mit der unter Didi Kühbauer – allerdings kassierte der LASK unter Sageder um sieben Treffer weniger. Und die Raiffeisen Arena wurde zu einer schwer einnehmbaren Festung ausgebaut: Nur Liverpool und Toulouse gelang ein Auswärtssieg, achtmal holten die Linzer volle drei Punkte. Das war nach dem holprigen Start unter dem Kühbauer-Nachfolger und den fehlenden Automatismen durch die gravierende Systemumstellung nicht selbstverständlich.

Großes Ziel: Ein Titel. Den man am einfachsten im ÖFB-Cup einsacken kann. Da wartet bereits Anfang Februar im Viertelfinale in Linz der ganz große Hit gegen Champion Salzburg

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