Das Bergen von Verletzten, das Sichern von Fahrzeugen und ein schlimmer Unfall mit einer Schneefräse: Die Feuerwehren nutzen die letzten Wochen mit realitätsnahen Übungen.
Die letzten Wochen des Jahres sind bei vielen Feuerwehren zwischen Enns und Leitha voll mit spektakulären Übungen. Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, haben beispielsweise die acht Amstettner Feuerwehren zuletzt im Landesklinikum Mauer trainiert. Simuliert wurde das Evakuieren von Patienten, Reanimationen sowie das komplizierte Bergen von Verletzten aus einem engen Kellergang. „Es war eine sehr gute Übung mit 60 Kameraden“, so Christoph Stockinger vom Abschnittsfeuerwehrkommando.
Verschiedene Technologien
Beim sogenannten Rescue Day der Feuerwehren Ollern und Wilfersdorf im Bezirk Tulln stand der Umgang mit unterschiedlichsten Fahrzeugtechnologien im Mittelpunkt. An fünf Stationen wurde mit hydraulischen Rettungsgeräten gearbeitet und die richtige Sicherung von Pkw und Lkw geprobt.
15 Liter Kunstblut und Fleisch sorgten indes für die „oscarreife“ Inszenierung bei der 10-Stunden-Übung in Wiener Neustadt. Dort musste unter anderem eine Person gerettet werden, die mit der Hand in einer Schneefräse geraten und schwerst verletzt worden war. „Wir üben, um aus Fehlern zu lernen und diese im Einsatz zu vermeiden“, erklärt Ausbildungsleiter Sigmund Spitzer.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.