Kurzfristiger Ausfall

Van der Bellen erkrankt: Reise nach Dubai abgesagt

Politik
30.11.2023 11:39

Bundespräsident Alexander Van der Bellen kann krankheitsbedingt nicht an der UNO-Klimakonferenz teilnehmen. Das Staatsoberhaupt wollte am Donnerstag zur Eröffnung nach Dubai fliegen, daraus wird jedoch nichts.

„Aufgrund eines grippalen Infekts muss der Bundespräsident seine Teilnahme an der Weltklimakonferenz leider kurzfristig absagen“, hieß es am Vormittag aus der Präsidentschaftskanzlei. Österreich wird auf der COP 28 durch Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) und Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) vertreten sein.

Auch Treffen mit UNO-Generalsekretär kann nicht stattfinden
Der Bundespräsident wäre planmäßig bis Sonntag in der Wüstenmetropole gewesen. Neben der drei Minuten langen Rede vor seinen Kolleginnen und Kollegen war unter anderem ein Treffen mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres angedacht.

Unterdessen hat die Klimakonferenz mit Beratungen über Katastrophenhilfen für arme Länder begonnen. Den Delegierten aus fast 200 Staaten liegt ein Vorschlag vor, einen Fonds einzurichten, mit dem die Folgen von Klima-Katastrophen wie Überschwemmungen oder Dürren bewältigt werden sollen.

Kohle, Öl und Gas im Fokus
Der eigentliche Schwerpunkt des zweiwöchigen UNO-Treffens ist die erste globale Verständigung auf einen schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas, die für den Kohlendioxid-Anstieg und damit die Erderwärmung verantwortlich gemacht werden.

Die Gastgeber aus den Emiraten setzen auf eine rasche Einigung auf den Katastrophen-Fonds, um den Weg zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoßes zu ebnen. Diplomaten erwarten, dass Deutschland, Dänemark und die Niederlande in den kommenden Tagen Beiträge für den Fonds ankündigen, sollte dieser eingerichtet werden. Er wird seit Jahren von ärmeren Ländern gefordert. Auch die EU hat einen „substanziellen Beitrag“ zugesagt, möchte aber, dass China und die Emirate mitziehen.

Industriestaaten vs. Entwicklungsländer
Ein Knackpunkt der Verhandlungen ist wie so oft die Überbrückung der Kluft zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern. Letztgenannte pochen auf ein Abkommen zum Ersatz fossiler Brennstoffe durch saubere Energie. Zudem zögern viele nicht industriell entwickelte Länder, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden, weil diese ihrer Meinung nach für das Wachstum ihrer Volkswirtschaften notwendig sind.

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