Diplomkrankenpfleger Markus Reiter läuft seit 33 Jahren jeden Tag bei Wind und Wetter ins Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr. Elf Kilometer legt er dabei täglich zurück. Nun hat er sich zum 60. Geburtstag seinen Lebenstraum erfüllt: Er war beim legendären Transalpine Run über die Alpen am Start.
Das Jahr 1991 wird Markus Reiter nie vergessen. Er legte die Zigaretten zur Seite und schlüpfte in die Laufschuhe. Im selben Jahr lief der Pflegeleiter der Intensivstation am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum in Steyr das erste Mal in die Arbeit und schwor sich nach den kraftraubenden elf Kilometern: „Das mache ich jeden Tag.“ Er zog es durch. „Egal, ob bei minus 20 Grad oder plus 36 Grad. Ich habe in den vergangenen fast 33 Jahren keinen Tag ausgelassen, außer ich war krank oder musste schwere Dinge transportieren. Das ergibt 2000 Laufkilometer pro Jahr. Insgesamt bin ich 66.000 Kilometer gelaufen“, so Reiter.
Egal, ob bei minus 20 oder plus 36 Grad. Ich laufe seit 1991 jeden Tag, außer ich bin krank oder muss schwer schleppen.
Markus Reiter, Intensivpfleger
Zu seinem 60. Geburtstag hat er sich nun einen Lebenstraum erfüllt. Er ist beim legendären Transalpine Run gestartet, einem siebentägigen Etappenrennen von Lech am Arlberg durch die Schweiz bis nach Prad am Stilfserjoch in Südtirol. „Nach 268 Kilometern und 15.300 Höhenmetern mit allen Höhen und Tiefen habe ich es schlussendlich ins Ziel geschafft, wo mich meine Familie empfangen hat“, strahlt Dauerläufer Reiter.
Arbeitskollege lief mit
Schön war auch, dass ein Arbeitskollege von Markus Reiter mit am Start war. Diplomkrankenpfleger Thomas Köglberger vom Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr ist ein ebenso begeisterter Sportler und Läufer. Er war beim Transalpine Run als Solo-Starter unterwegs.
Bewegung als Säule der Gesundheit
Diplomkrankenpfleger Markus Reiter bezeichnet Bewegung als eine seiner wesentlichsten gesundheitlichen Säulen im Leben.„Ich werde weiterhin täglich zur Arbeit laufen und darüber hinaus ganz sicher sportlich in Bewegung bleiben!“Der Sport ist ein wichtiger Ausgleich, um den Aufgaben im Gesundheitsbereich, der Akutversorgung bestmöglich und mit Begeisterung gewachsen zu sein, sagt Reiter.
Pflegedirektorin gratuliert
Pflegedirektorin Walpurga Auinger gratuliert zur beeindruckenden Teilnahme an der Alpenüberquerung und zum täglichen Arbeitslauf: „Markus Reiters und Thomas Köglbergers Durchhaltevermögen, ihre Zielstrebigkeit und ihr Engagement sind nicht nur im beruflichen Kontext bewundernswert, sondern auch in der Art und Weise, wie sie ihre persönlichen sportlichen Ziele verfolgen.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.