Außer Spesen, nix gewesen. So lassen sich die bisherigen Versuche am Fuße des Matterhorns Weltcupabfahrten durchzuführen zusammenfassen. Kein Zufall, wie „Krone Vorarlberg“-Sportchef Peter Weihs meint. Sein Vorschlag: Aufs Matterhorn zu diesem Zeitpunkt des Jahres verzichten und stattdessen einen Monat in Nordamerika fahren.
„Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht“, gestand die Tschaggunserin Emily Schöpf als gestern auch die zweite Abfahrt am Matterhorn witterungsbedingt abgesagt werden musste und die 23-Jährige somit - zumindest vorläufig - um ihr Weltcup-Debüt kam. „Es war aber auf jeden Fall die richtige Entscheidung, bei diesen Bedingungen nicht zu fahren.“
Das war kein „Wetterpech“
Bedingungen, die alles andere als überraschend kamen, vor denen Trainer bereits in den vergangenen Jahren gewarnt hatten. Während in der vorigen Saison noch Schneemangel das Problem war, war es heuer das „typische“ Wetter, das zu dieser Jahreszeit in dieser Höhe herrscht. Es war kein Wetterpech, das die Veranstalter hatten - es wäre Wetterglück gewesen, hätten die Rennen wie geplant durchgeführt werden können. Das wird auch in Zukunft so sein.
Sölden, Levi, Gurgl und ab nach Amerika
Darum sollte sich die FIS rasch etwas anderes überlegen! Warum nicht nach dem Auftakt in Sölden und den Slalom-Rennen von Levi und Gurgl einen Rennmonat in Nordamerika einlegen? Anders als in Europa scheinen die Bedingungen in den USA und Kanada stabil zu sein. Das zeigen die Bilder aus Colorado, wo derzeit fast das gesamte ÖSV-Team trainiert. Und auch an der US-Ostküste, wo die Damen in Killington ihre nächsten beiden Rennen bestreiten, gibt es grünes Licht. Und einen Monat lang Skirennen zur Primetime im TV würde dem Sport ebenfalls guttun...
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