Mo, 20. August 2018

Schwieriges Gelände

16.03.2012 15:58

Tirol: Hartnäckiger Waldbrand hält Feuerwehr in Atem

Ein Waldbrand bei Münster im Tiroler Bezirk Kufstein beschäftigt seit Donnerstagabend die Einsatzkräfte. Nach Angaben der Feuerwehr waren die Flammen trotz intensivster Bemühungen am Samstag noch nicht unter Kontrolle, auch wenn sich die Situation am Freitagnachmittag leicht entspannt hatte. In dem steilen und schwer zugänglichen Gelände im Bereich der Gamswand konnten die Feuerwehrleute mit dem Umgraben beginnen, um die Glutnester zu bekämpfen.

Für die Löscharbeiten wurden vom Innenministerium, dem Bundesheer und einem privaten Betreiber zeitweise drei Hubschrauber zur Verfügung gestellt. 90 Mann der Feuerwehr von Münster sowie umliegender Orte und 20 Bergretter - zur Sicherung der Feuerwehrleute - kämpfen gegen das Feuer, das immer wieder auflodert.

Kampf gegen Glutnester
Bis zum Samstag wurden insgesamt drei Löschleitungen in das unzugängige Gelände bei der Gamswand gelegt. Die noch flackernden Brandstellen würden durch Flughelfer punktgenau bekämpft. Die übrigen Einsatzkräfte seien mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Unter anderem müsse der Boden umgegraben werden, um die Glutnester wirkungsvoll löschen zu können, berichtete die Einsatzleitung. Die Löscharbeiten könnten noch das ganze Wochenende dauern, zudem war Fön angesagt.

Der Brand war am Donnerstag gegen 17 Uhr aus bisher unbekannter Ursache ausgebrochen. Die Feuerwehren von Münster und Kufstein konnten die Flammen vom Hubschrauber aus am Donnerstagabend vorerst nur eindämmen. Die hartnäckigen Glutnester bescherten am Freitag aber eine neuerliche Ausbreitung des Feuers.

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