Am 2021 Meter hohen Judenkopf in den Mieminger Bergen in Tirol kann man sich analog und jetzt auch digital ins Gipfelbuch eintragen. Die Idee für das Online-Gipfelbuch kam zwei jungen Wildermiemingern. Doch der erste Vandalenakt ließ nicht lange auf sich warten...
Wer auf den 2021 Meter hohen Judenkopf über dem Mieminger Plateau steigt, kommt aus dem Staunen kaum heraus. Denn am – relativ neuen – Gipfelkreuz befindet sich neben einem herkömmlichen Gipfelbuch noch eine moderne Variante: Mittels eines QR-Codes gibt es die Möglichkeit, sich gleich vor Ort in ein digitales Gipfelbuch einzutragen und Fotos abzuspeichern. Die Einträge lassen sich online auf „gipfelkreuz-judenkopf.at“ nachlesen.
Die beiden Wildermieminger Claudio Jäger und Jörg Degenhart haben diese - möglicherweise weltweit einzigartige - Innovation ersonnen und umgesetzt. „Das Echo darauf ist recht gut“, freut sich Jäger. Ob es tatsächlich das einzige Online-Gipfelbuch weltweit ist, weiß er aber nicht: „Ich habe jedenfalls wenig Vergleichbares gefunden.“
Bitterer Vandalenakt
Freilich gefällt die Innovation nicht allen Wanderern und Bergsteigern. „Es gab leider auch schon einen Vandalenakt“, schüttelt Jäger ungläubig den Kopf. Unbekannte zerkratzten den QR-Code - in Kombination mit einer eindeutigen Parole gegen die Digitalisierung.
Zum Judenkopf gelangt man übrigens von Strassberg oberhalb von Telfs oder von Wildermieming. Es bietet sich eine schöne Rundwanderung über das Judentörl und die Neue Alplhütte an. Kondition und Trittsicherheit gilt es mitzubringen.
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