Wochenlang suchten Einsatzkräfte nach zwei vermissten Vorarlbergern im Schweizer Grindelwald. Nach einem Eisabbruch galten die beiden als vermisst, nun wurde der Mann tot aufgefunden - von seiner Begleiterin fehlt aber nach wie vor jede Spur.
Es handelt sich bei dem Gefundenen um den 35-jährigen Österreicher, der gemeinsam mit einer weiteren Alpinistin seit Mitte August nach einem Eisabbruch mit Lawinenniedergang vermisst wurde. Der Mann war am Dienstag bei einem Transportflug in einer Gletscherspalte im Eismeer gesichtet worden sei, wie die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.
Von seiner ebenfalls vermissten Bergkameradin fehlte weiter jede Spur. Die beiden Österreicher hatten sich auf dem Zustieg zu der auf 3355 Metern Seehöhe gelegenen Mittellegihütte befunden, als es zum Eisabbruch kam, teilte die Polizei im August in einer Presseaussendung mit.
Schwierige Bedingungen bei Suche
Bereits kurz danach sei bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass zwei Personen nach einem Eisabbruch mit Lawinenniedergang mutmaßlich verschüttet worden seien. Bei der umgehend eingeleiteten Suche konnten zwar Ausrüstungsmaterial, jedoch keine Personen gefunden werden, hieß es.
Die Suche nach den beiden Verschütteten hätte wegen schwieriger Bedingungen unterbrochen werden müssen.








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