Verbrechensserie in NÖ

Einbrecher „schlachten“ Arbeiterkammer-Sparschwein

Niederösterreich
01.09.2023 06:10

Eine Einbruchsserie gibt es derzeit bei den Arbeiterkammer-Bezirksstellen. Pikant: Diese liegen nahe beisammen. Die Täter richteten großen Schaden an, bei der Suche nach Beute hatten sie aber kein Schwein. Bis auf eines: Das der AK-Chefin aus Waidhofen an der Thaya mit der Beute von etwa 20 Euro. Hier die ganze Geschichte ...

Mit Waidhofen an der Thaya wurde in der Nacht auf Mittwoch bereits in die fünfte Bezirksstelle der Arbeiterkammer in NÖ eingebrochen. Dort war man schon gewarnt, denn in den Wochen davor waren auch die Standorte Zwettl, Krems, Melk und Korneuburg Ziel der dreisten Täter, die immer nachts zuschlugen. Durch die aufgebrochenen Türen, Schreibtische und Kästen schätzt die Arbeiterkammer den bisherigen Sachschaden auf bis zu 20.000 Euro. Im Gegensatz dazu lag die Beute bei gerade einmal 200 Euro.

Hoher Schaden, wenig Beute
„Bei uns gibt es halt kein Bargeld. Sogar unsere Laptops werden am Ende des Tages mitgenommen“, heißt es aus der Arbeiterkammer, die jetzt mit Versicherung und Polizei überprüft, wo man in Sachen Sicherheit noch nachschärfen kann.

Nur Euro-Münzen, kein Kupfer
In Waidhofen an der Thaya wurde das Sparschwein von Leiterin Sabine Draxler, in dem sie ihr persönliches Wechselgeld deponierte, ein Opfer der dreisten Täter: „Sie nahmen nur die Euro-Münzen, das Kupfer ließen sie zurück“, schätzt sie das Diebesgut aus dem zertrümmerten Schwein auf 20 Euro.

Frustrierender Beutezug?
Die kriminelle Tour muss für die Täter schon frustrierend sein. Denn „Krone“-Recherchen ergaben, dass die Beute in Zwettl unter anderem nur zwei Flaschen Bier aus dem Kühlschrank ausmachte, und die Einbrecher in Krems aus einer aufgebrochenen Schreibtischlade ganze drei Euro einstreiften.

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