Das beschauliche Bergdorf Kals am Großglockner wurde auch heuer zur kenianischen Hochburg. Drei Monate lang rannten die Laufasse Schulter an Schulter mit ihren Gästen und gaben ihnen bei individuellem Training Tipps, wie sie schneller und besser ihre Distanzen absolvieren können.
Einmal so schnell laufen wie die weltbesten Bergläufer. Das war auch in diesem Sommer im Bergdorf Kals möglich. Im Rahmen ihres Höhentrainingslagers gewährten bis zu 15 Läufer, darunter etwa Vertical-Weltmeister Patrick Kipngeno und Classic-Vize Philemon Kiriago, Einblicke in ihre Vorbereitung und absolvierten mit Kindern und Interessierten zahlreiche Trainingseinheiten.
Hunderte Gäste nutzten Angebot
Rund 200 Gäste freuten sich jeweils eine Woche lang über teils individuelle Betreuung der Kenianer. „Für den langfristigen Erfolg des Laufprojektes in Osttirol ist neben den touristischen Aspekten sowie den Ergebnissen der Topathleten vor allem die Verankerung in der Region und beim Nachwuchs entscheidend“, ist Organisator Thomas Krejci überzeugt.
Seit 2019 trainieren die kenianischen Laufasse jeden Sommer für drei Monate am Fuße des Großglockners und bereiten sich dort auf die Rennen im Weltcup vor.
Laufsport boomt in Kals
Dass der Laufsport in Kals auch abseits der Trainingswoche boomt, zeigt die Gründung einer eigenen Sektion Laufen der Sport Union. Dazu beigetragen haben auch ein Sporttag an der Schule, wöchentliche Trainings für die Kleinsten in den Ferien sowie ein wöchentlicher Lauftreff. „Ich bin überzeugt, dass es gemeinsam gelingen kann, Osttirol im Bereich des Laufsports zu einem internationalen Hotspot zu entwickeln“, sagt Krejci.
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