Große Nachfrage in der ersten Woche für die Förderung von Land und Bund für Wärmepumpen und Stromheizungen. Auch LH Anton Mattle zeigt sich zufrieden. Die Anträge noch bis Ende Oktober möglich.
Wer in Tirol mit einer Wärmepumpe oder einer festinstallierten Stromheizung heizt, kann seit einer Woche einen neuen Zuschuss beantragen. Über 2100 Anträge gingen in diesem Zeitraum bereits beim Land Tirol per Online-Formular ein. „Die große Nachfrage zeigt, dass viele Menschen bereits auf eine solche Lösung gewartet haben“, erklärt LH Anton Mattle.
Für mich ist klar, dass Klimaschutz nicht bestraft werden darf und jene Menschen, die nur auf eine Stromheizung zurückgreifen können, Unterstützung brauchen.
LH Anton Mattle
Die Höhe der Förderung ist gestaffelt: Haushalte mit ein bis drei Personen bei einer Wärmepumpe erhalten 300 Euro, bei Stromheizungen 450. Sind es mehr als drei Personen beträgt der Zuschuss 350 bzw. 500 Euro. Damit will das Land die gestiegenen Energiepreise abfedern. Dazu Mattle: „Für mich ist klar, dass Klimaschutz nicht bestraft werden darf und jene Menschen, die nur auf eine Stromheizung zurückgreifen können, Unterstützung brauchen.“
Millionen zur Verfügung
Insgesamt stellt das Land rund zehn Millionen Euro für diesen Zuschuss bereit. Voraussetzung, um den Zuschuss beantragen zu können, sind ein Hauptwohnsitz in Tirol für den zu fördernden Haushalt, die Einhaltung von Einkommensgrenzen und das überwiegende Heizen mit einer Wärmepumpe oder einer fest installierten Stromheizung.
Die Antragsstellung erfolgt am Postweg, im entsprechenden Onlineformular oder per Mail. Alle Infos und den Antrag selbst gibt es unter www.tirol.gv.at
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.