Je schriller, bunter und ausgefallener, desto besser! Dieses Credo gilt seit jeher bei der Outfit-Wahl von Festival-Besuchern. Die „Krone“ hat sich am Electric Love Festival in die Partymeute gestürzt und mit den extrovertiertesten Paradiesvögeln und wagemutigsten Trendsettern gesprochen.
„Im Büro geht es ernst genug zu, da kann man sich hier ruhig einmal ausleben“, lässt ein Mit-Vierziger im orangenen Tanga wissen. Nadine (34) und Nicole (31) haben eine ähnliche Erklärung für ihre freizügige Neon-Kombination. „Daheim sind wir brave Mamas. Hier können wir uns einfach mal austoben“, so das bayerische Duo in Grün.
Grelle Farben, verrückte Muster und viel Haut
Neben grellen Signalfarben liegen vor allem ausgefallene Muster im Trend. „Cool, oder?“, fragt ein Gast, der von Kopf bis Fuß in ein Badeentchen-Muster gekleidet war. Ein paar Meter weiter präsentiert sich Markus (34) ganz im Stil der 1980-er Jahre. Ob ihm sein lila Nylon-Jogginganzug bei 30 Grad Außentemperatur nicht ein bisschen zu heiß wäre? „Schwitzen tut man , aber es schaut halt einfach geil aus“, stellt Markus klar.
Es ist nicht die einzige modische Zeitreise. Unmengen an Männern und Frauen schieben sich etwa in floralen Hippie-Kostümen über das Festivalgelände.
Ob als langbärtiger Zauberer, König mit falschem Hermelin-Kragen oder mit einer Wassermelone als Helm. Ein Gast fasst es für alle zusammen: „Hier kann man sein, wie man will. Und darum kommen wir jedes Jahr her.“
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