Nur "Einmaleffekte"?

1,2 Mrd. € Minus: ÖVAG toppt eigenes Horror-Szenario

Österreich
25.11.2011 13:08
Bei der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) wird der Verlust immer größer. Nach einem Defizit von 689 Millionen Euro nach neun Monaten hat die Bank am Freitag mitgeteilt, dass der Jahresverlust 2011 in der Bank-AG bei etwa 1,2 Milliarden Euro liegen wird. Mitte Oktober hatte der Vorstand auf AG-Ebene den erwarteten Verlust noch auf 900 Millionen Euro bei einer Bandbreite von plus/minus 150 Millionen Euro beziffert.

Grund für die riesigen Verluste sind Abschreibungen auf die Tochter in Rumänien, Abwertungen auf Griechenland und Credit Default Swaps sowie andere Länderrisiken. Auch das Kommunalkredit-Partizipationskapital muss abgewertet werden. Der Vorstand spricht von "Einmaleffekten".

Damit wird das Kapitalloch bei dem Institut immer größer. Nach eigenen Bankberechnungen hat die ÖVAG 5,5 Prozent Kapitalquote nach EBA-Systematik. Von der europäischen Aufsicht EBA sind neun Prozent bis Mitte Juni 2012 gefordert. Das wären 3,5 Prozentpunkte Differenz.

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